Тема: Япония
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Старый 16.03.2011, 19:59   #83
konstantins3
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Аватар для konstantins3
 
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Lightbulb Герои Фукушимы

Во Вторник, 15.03.11, после повышения уровня радиации до 400 Милизиверт, были эвакуированы 750 сотрудников АЭС Фукушима 1.
Чуть позже, 50 добровольцев вернулись на станцию чтобы продолжить охлаждение реакторов.
Как считает проф. Э. Ленгфельдер, эти 50 человек сознательно пожертвовали своей жизнью.

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Wissenschaftler: Die Helden von Fukushima werden sterben
Rauch und Qualm an der Reaktoranlage in Fukushima
Foto: Reuters

16.03.2011 - 11:57 UHR
Fukushima – Seit Tagen ist die Atomanlage in Fukushima nach dem heftigen Erdbeben außer Kontrolle. Nach der dritten Explosion bahnt sich offenbar unaufhaltsam die Katastrophe an – und die Welt schaut fassungslos und hilflos zu.




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Strahlenbiologe Professor Edmund Lengfelder

Ein Teil der Schutzhülle des Reaktors 3 ist laut Regierungsangaben möglicherweise beschädigt, Radioaktivität tritt aus.
Doch 50 Arbeiter kämpfen verzweifelt weiter, versuchen, den Super-Gau doch noch abzuwenden.
Sie waren am Dienstag zusammen mit 750 Kollegen zunächst abgezogen worden, als die Strahlenwerte im Kernkraftwerk Fukushima in die Höhe geschossen waren, zeitweise auf 400 Millisievert stiegen.
Nachdem die Werte wieder gesunken sind, kehrten die Männer am Mittwoch an den Unglücksreaktor zurück. Freiwillig, so heißt es. Sie versuchen weiterhin Meerwasser in die überhitzenden Reaktoren zu pumpen, um die Brennstäbe abzukühlen. Von
Helden im Kampf gegen die atomare Super-Katastrophe.
Für Professor Edmund Lengfelder, Strahlenbiologe am Otto Hug Strahleninstituts in München ein unhaltbarer Zustand. Er ist sicher, dass diese Männer für ihren Einsatz sterben müssen.
Um den Austritt von ungebremster Radioaktivität zu verhindern, „werden dort tatsächlich die Bedienungsmannschaften geopfert. Ich möchte das fast vergleichen mit dem Einsatz in einem gefährlichen Kriegszustand, wo auch Soldaten sterben, um ein höheres Ziel zu verteidigen, sagte er am Dienstagabend im „heute-journal“.
Lengfelder weiter: „Die Höhe der Strahlungsdosis, wie sie mit 400 Millisievert pro Stunde angegeben wurde, bedeutet, dass eine Person am Reaktor, sei es ein Feuerwehrmann, Bedienungspersonal oder Katastrophenhelfer innerhalb von 12 Stunden eine Dosis bekommt, wo 50 Prozent der Belasteten innerhalb der nächsten Wochen sterben werden.“
Das Leben der Arbeiter – im Kampf gegen den GAU?

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