18.08.2013, 20:10
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Местный
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культурное наследие др. Египта гибнет
Ограблен музей в Маллаве.
Исчезло 1100 музейных объектов. Сам музей разрушен самым скотским образом. Музеи в Александрии и Каире закрыты.
Скрытый текст:
Berühmtes Mallawi-Museum ausgeraubt und zerstörtAngst um Ägyptens Kulturschätze
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Chaos in Ägypten Zeit der Plünderer
Das Mallawi-Museum wurde ausgeraubt – rund 1100 Objekte sind weg. Viele Kunstschätze zerstörten die Räuber
vorheriges Element nächstes Element Foto: AP/dpa
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18.08.2013 - 13:04 Uhr
Die internationale Kunstwelt ist geschockt über die Plünderung des berühmten Mallawi-Museums in Ägypten.
Während am Mittwoch Sicherheitskräfte in Kairo für ein Blutbad in den Protestlagern der Anhänger des gestürzten Präsidenten Mohmmed Mursi sorgten, raubten 200 Kilometer entfernt Muslimbrüder unersetzliche Kulturschätze.
In einer Mitteilung des Ministeriums für Altertümer heißt es, die Mursi-Anhänger hätten sich zunächst im Garten versammelt und seien dann in das Gebäude eingebrochen. Außerdem griff der Brand einer benachbarten Polizeistation, um die gekämpft wurde, auf das Museum über.
Bilder zeigen, mit welcher Brutalität die Männer vorgingen. Vitrinen wurden zerstört, Statuen zerbrochen, ein Sarkophag umgekippt. Die Plünderung zeugt von der Respektlosigkeit der Täter.
Fast alle der knapp 1100 Objekte wurden gestohlen: Tausende Jahre alte Mumien, Statuen, kleine Figuren, Keramikgefäße und Lehmziegel. Nur was zu schwer war, blieb stehen.
„Ich habe Tränen in den Augen und mein Herz blutet, weil wir das Beste verlieren, was wir haben: unsere Kulturerbe“, twitterte Ägyptens langjähriger Chef-Archäologe Zahi Hawass.
Die Plünderung des Mallawi-Museums sei eine Tragödie, man müsse der Welt die Augen öffnen, so Hawass weiter.
Der Leipziger Ägyptologe Dietrich Raue sieht angesichts der Unruhen in Ägypten den Erhalt von Kulturgütern gefährdet. Er und viele Kollegen befürchten weitere Plünderungen und Diebstähle. „Viele meiner ägyptischen Kollegen sind fassungslos, dass Ägypter auf Ägypter schießen”, sagte Raue der dpa.
Schon seit der ersten Revolution 2011 sei die Sicherheitslage in dem Land schwierig. Das hätten sich Plünderer zunutze gemacht und Magazine des ägyptischen Antikendienstes im Land ausgeräumt. „Kollegen berichten, dass einige dieser Stücke mittlerweile auf dem europäischen Kunstmarkt auftauchen”, so Raue.
► Bereits am Mittwoch hatte das Ministerium für Altertümer historische Stätten wie die Pyramiden in Giseh sowie am Tahrir-Platz in Kairo das Ägyptische Museum mit der Goldmaske des Pharaos Tutenchamun und das Alexandria Museum vorsorglich geschlossen.
► Die Sicherheitsvorkehrungen an allen historischen Stätten und Denkmälern wurden verschärft, hieß es.
Unterdessen verbreitete der vatikanische Pressedienst Asianews eine Aufstellung, nach der in den vergangenen Tagen in Ägypten mindestens 58 Kirchen, Klöster und andere christliche Einrichtungen angegriffen wurden. Hauptsächlich betroffen sei die Gemeinschaft der Kopten. Auch 14 katholische Gebäude - neun Kirchen, vier Klöster und eine Schule - seien attackiert und teilweise zerstört worden, heißt es weiter.
Последний раз редактировалось konstantins3; 18.08.2013 в 20:20
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